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Der Kräuter-Check im Januar, diese Pflanzen sind für Pferde gut oder giftig

Der Kräuter-Check im Januar, diese Pflanzen sind für Pferde gut oder giftig

03.08.2023

Kräuter Journal · Januar

Diese Kräuter begegnen Deinem Pferd im Januar

Welche Pflanzen jetzt bereits sichtbar werden, welche Dein Pferd fressen darf und bei welchen Du sofort aufmerksam werden solltest. Unser Kräuter Journal zeigt Dir den Januar kompakt, verständlich und alltagstauglich.

Im Januar wichtig

Auch im Winter zeigen sich bereits erste Kräuter und immergrüne Pflanzen. Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf Weideränder, Gärten, Hofeinfahrten und Hecken.

Gut zu wissen

Nicht alles, was grün ist, ist automatisch harmlos. Besonders giftige Gartenpflanzen wie Eibe oder Buchsbaum können auch im Winter zum Risiko werden.

Monatsüberblick

3 Kräuter für Pferde geeignet, 3 Pflanzen mit klarer Warnung, alles in einem schnellen Januar Überblick.

Januar auf einen Blick

Geeignet

Löwenzahn, Gänseblümchen, Vogelmiere

Nicht geeignet

Eibe, Buchsbaum, Herbstzeitlose

Besonders prüfen

Weideränder, Gärten, Schnittgut, Hofbereiche, Zäune und Hecken

Giftig für Pferde Diese Pflanzen bitte konsequent meiden

Diese Pflanzen darf Dein Pferd im Januar nicht fressen

Eibe

Nicht geeignet

Eibe

Die Eibe gehört zu den Pflanzen, bei denen auf Pferdeweiden und rund um den Stall höchste Vorsicht gilt. Besonders tückisch ist, dass sie ganzjährig grün bleibt und deshalb auch im Januar sofort ins Auge fällt oder als unscheinbare Heckenpflanze am Rand von Wegen und Gärten steht.

Gefährlich ist nicht nur die Pflanze selbst, sondern auch entsorgtes Schnittgut. Gerade im Winter wird Gartenmaterial häufig abgelegt oder unbedacht in der Nähe von Weiden entsorgt. Für Pferde ist die Eibe deshalb keine Pflanze zum Aussortieren, sondern ein klarer Warnhinweis.

Nicht geeignet

Buchsbaum

Buchsbaum wirkt auf den ersten Blick harmlos, weil viele ihn aus Vorgärten und Einfassungen kennen. Genau das macht ihn so gefährlich. Was dekorativ aussieht, kann für Pferde problematisch werden, wenn Zweige oder Schnittreste in Reichweite gelangen.

Vor allem an Stallzufahrten, Reitwegen oder angrenzenden Hausgärten lohnt sich ein genauer Blick. Im Kräuter Journal Januar ist der Buchsbaum deshalb eine typische Pflanze, die Pferdehalter kennen sollten, obwohl sie oft gar nicht direkt auf der Weide wächst.

Buchsbaum
Herbstzeitlose

Nicht geeignet

Herbstzeitlose

Die Herbstzeitlose verbindet man meist mit ihrer Blüte im späteren Jahr. Für Pferdehalter ist aber wichtig, dass sie auch außerhalb dieser Zeit beachtet werden sollte. Ihre Blätter erscheinen früh und können deshalb schon deutlich vor der eigentlichen Blüte relevant werden.

Gerade auf naturbelassenen Flächen und an feuchteren Standorten ist Aufmerksamkeit gefragt. Wer seine Weiden regelmäßig kontrolliert, erkennt Risiken früher und kann problematische Pflanzen rechtzeitig entfernen oder Bereiche absichern.

🌿

Wusstest Du?

Im Januar sind nicht nur problematische Gartenpflanzen sichtbar. Gerade jetzt zeigen sich oft auch erste robuste Wildkräuter, die viele Pferde sehr gerne aufnehmen. Deshalb lohnt sich im Winter immer der zweite Blick, nicht nur auf Gefahren, sondern auch auf wertvolle Futterpflanzen.

Für Pferde geeignet Diese Kräuter gelten im Überblick als unproblematisch

Diese Kräuter darf Dein Pferd im Januar fressen

Löwenzahn

Geeignet

Löwenzahn

Löwenzahn gehört zu den bekanntesten Kräutern auf Pferdeweiden und ist auch im Januar oft schon an geschützten Stellen zu entdecken. Viele Pferde fressen ihn gerne, weil er frisch, saftig und vertraut wirkt.

Im Kräuter Journal Januar steht der Löwenzahn deshalb für alles, was Pferdehalter an heimischen Wildkräutern schätzen, nämlich gute Erkennbarkeit, frühes Auftreten und eine hohe Akzeptanz auf der Weide. Gerade in den ersten Monaten des Jahres ist er für viele ein echter Klassiker unter den geeigneten Kräutern.

Geeignet

Gänseblümchen

Das Gänseblümchen wirkt klein und unscheinbar, gehört aber zu den Pflanzen, die Pferdehalter im Jahresverlauf immer wieder entdecken. Auch im Januar kann es bei milder Witterung sichtbar sein und bringt schon früh etwas Leben auf sonst eher karge Flächen.

Für das Kräuter Journal ist es deshalb besonders schön, weil es auf natürliche Weise zeigt, dass wertvolle Pflanzen nicht spektakulär aussehen müssen. Wer seine Weide aufmerksam beobachtet, erkennt oft gerade in den kleinen Gewächsen die interessanten Details.

Gänseblümchen
Vogelmiere

Geeignet

Vogelmiere

Vogelmiere ist eines der Kräuter, die sehr früh im Jahr auftauchen und auch in kühleren Monaten präsent sein können. Genau deshalb passt sie ideal in einen Januar Beitrag. Sie zeigt, dass das Kräuterjahr für Pferdehalter nicht erst im Frühling beginnt.

Auf vielen Flächen ist sie eine der ersten grünen Pflanzen, die wieder ins Auge fallen. Wer Vogelmiere sicher erkennt, erweitert den Blick für natürliche Vielfalt auf der Weide und kann geeignete Kräuter von problematischen Pflanzen besser unterscheiden.

Weitere Pflanzen im Januar

Neben den sechs Hauptpflanzen gibt es im Januar noch weitere Arten, die Pferdehalter kennen sollten. Manche sind als frühe Wildkräuter interessant, andere fallen vor allem an Gartenrändern, Hecken oder in Hofnähe auf.

Geeignet

Spitzwegerich

Spitzwegerich gehört zu den robusten Wiesenpflanzen, die auch in kühleren Phasen sichtbar sein können. Gerade auf strapazierten Flächen und an Wegrändern lohnt sich der Blick auf seine schmalen Blätter.

Geeignet

Brennnessel, junge Triebe

An geschützten Stellen können schon erste zarte Triebe erscheinen. Die Pflanze ist vielen Pferdehaltern bekannt und zeigt gut, dass das Kräuterjahr oft früher beginnt, als man zunächst denkt.

Geeignet

Schafgarbe, frühe Blattrosette

Noch unscheinbar, aber für geübte Augen bereits erkennbar. Die frühe Rosette zeigt sich flach am Boden und wird leicht übersehen, wenn man im Winter nur auf auffällige Pflanzen achtet.

Giftig

Thuja

Thuja steht häufig als Hecke in Stallnähe, an Zufahrten oder in angrenzenden Gärten. Gerade Schnittgut sollte nie in die Nähe von Pferden gelangen, weil solche Gartenreste schnell unterschätzt werden.

Giftig

Kirschlorbeer

Diese immergrüne Gartenpflanze ist im Winter sehr präsent und taucht oft an Grundstücksgrenzen auf. Für Pferdehalter ist sie vor allem dort wichtig, wo Weiden oder Ausläufe an Hausgärten angrenzen.

Giftig

Jakobskreuzkraut, Rosette

Auch wenn die gelbe Blüte erst später auffällt, kann die Rosette schon früher auf Flächen vorhanden sein. Wer sie im jungen Stadium erkennt, kann Bestände rechtzeitig im Blick behalten.

Kleine Orientierung für Deinen Januar Rundgang

Pflanze Für Pferde Typischer Blickpunkt
Eibe Nein Hecken, Gärten, Schnittgut
Buchsbaum Nein Vorgärten, Hofränder, Zäune
Herbstzeitlose Nein Naturflächen, feuchtere Bereiche
Löwenzahn Ja Wiesen, Weiden, Wegränder
Gänseblümchen Ja Kurzrasige Flächen, Weiden
Vogelmiere Ja Kühle, geschützte, feuchtere Stellen

Unser Fazit für Januar

Der Januar ist kein leerer Monat, sondern der leise Start ins neue Kräuterjahr. Zwischen ersten essbaren Wildkräutern und immergrünen Giftpflanzen zeigt sich schon jetzt, wie wichtig ein geschulter Blick für Pferdehalter ist. Wer die Weide aufmerksam liest, erkennt früher, was gut tut und was entfernt werden sollte.

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